Werkstatt Geschichtsarbeit und historisch-politisches Lernen: Jüdische Geschichte zwischen Shoah und „Normalität“

Ausstellungen zur jüdischen Geschichte setzen in der Regel am „Verlust“, am vernichteten deutschen Judentum an und hatten daher lange einen gewissen „Nachruf“-Charakter. Wie verändert sich diese Lage mit den Erfahrungen der vergangenen 25-30 Jahre, mit erstarkten jüdischen Gemeinden der Gegenwart, mit den heterogenen Nutzer/innen-Gruppen der Einwanderungsgesellschaft? Wie unterscheiden sich jüdische Museen von anderen Museen, von klassischen Gedenkstätten? Mit einem Blick auf nordrhein-westfälische und andere Erfahrungen wollen wir zur Reflexion der musealen und pädagogischen Praxis beitragen.

Das genaue Tagungsprogramm ist HIER zu lesen

(in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis der NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorte NRW und dem Jüdischen Museum Westfalen in Dorsten)

 

Leitung: Dr. Paul Ciupke, Dr. Norbert Reichling und Dr. Ulrike Schrader

Als ReferentInnen begrüßen wir unter anderem Dr. Claudia-M. Arndt, Dr. Ursula Reuter, Dr. Felicitas Heimann-Jellinek, Dr. Cordula Lissner, Katja Schütze, Prof. Dani Kranz, Dr. Joachim Thommes, Prof. Benigna Schönhagen.

Wann: 22. bis 24. November in Marl und Dorsten

Wo: Parkhotel Montana, Marl, und Jüdisches Museum Westfalen, Dorsten

Teilnahmegebühr: 110 € bei Übernachtung im EZ, 55 € für Arbeitslose und Studierende sowie für Tagesgäste (jeweils mit Verpflegung)