Werkstatt Geschichtsarbeit und historisch-politisches Lernen: Jüdische Geschichte zwischen Shoah und „Normalität“

Ausstellungen zur jüdischen Geschichte setzen in der Regel am „Verlust“, am vernichteten deutschen Judentum an und hatten daher lange einen gewissen „Nachruf“-Charakter. Wie verändert sich diese Lage mit den Erfahrungen der vergangenen 25-30 Jahre, mit erstarkten jüdischen Gemeinden der Gegenwart, mit den heterogenen Nutzer/innen-Gruppen der Einwanderungsgesellschaft? Wie unterscheiden sich jüdische Museen von anderen Museen, von klassischen Gedenkstätten? Mit einem Blick auf nordrhein-westfälische und andere Erfahrungen wollen wir zur Reflexion der musealen und pädagogischen Praxis beitragen. Die neue Dauerausstellung des Jüdischen Museums Westfalen ist einer der Impulse für diese Diskussion.

Das genaue Tagungsprogramm wird ab September vorliegen und auf dieser Website abrufbar sein.

(in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis der NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorte NRW und dem Jüdischen Museum Westfalen in Dorsten)

 

Leitung: Dr. Paul Ciupke, Dr. Norbert Reichling und Dr. Ulrike Schrader

Als ReferentInnen begrüßen wir unter anderem Dr. Claudia-M. Arndt, Dr. Ursula Reuter, Malin Drees M.A., Dr. Felicitas Heimann-Jellinek, Dr. Cordula Lissner, Katja Schütze, Prof. Dani Kranz.

Wann: 22. bis 24. November in Marl und Dorsten

Wo: Parkhotel Montana, Marl, und Jüdisches Museum Westfalen, Dorsten

Teilnahmegebühr: 110 € bei Übernachtung im EZ, 55 € für Arbeitslose und Studierende sowie für Tagesgäste (jeweils mit Verpflegung)