WS 62 Werkstatt Geschichtsarbeit: Plötzlich digital – Gedenkstätten zwischen Webinar und „Authentizität“ (Tagung und Webinar)

Datum/Zeit
20.11.2020 - 21.11.2020
Ganztägig

Werkstatt Geschichtsarbeit: Plötzlich digital – Gedenkstätten zwischen Webinar und „Authentizität“ (Tagung und Webinar)

Als im Frühjahr 2020 klar wurde, dass mit den notwendigen Einschränkungen zur Prävention einer weiteren Ausbreitung der
SARS-CoV2 auch die mindestens vorübergehende Schließung von Gedenkstätten und Erinnerungsorten zur Geschichte der
NS-Verbrechen und zur Geschichte des Holocaust verbunden sein würde, begannen landauf, landab auch NS-Gedenkstätten
und -Erinnerungsorte damit, ihre „Orte“ und ihre Bildungsarbeit in virtuellen Räumen vor- und zur Verfügung zu stellen.
Webinare, virtuelle Ausstellungsrundgänge, video-dokumentierte Zeitzeug*innengespräche oder „Zeitreisen“ im Takt von
Social Media und Kurznachrichtendienst-Kanälen bereicherten – plötzlich digital – das Bildungsangebot von Gedenkstätten.
Mit der Werkstatt Geschichtsarbeit-Tagung 2020 wollen wir mit Aktiven in der Gedenkstättenlandschaft ein erstes Resümee
zu dieser (überraschend?) rasanten (überfälligen?) Entwicklung wagen. Dabei rücken auch Fragen nach der Tiefenschärfe von
Gedenken und Erinnern am (notwendigen?) „authentischen Ort“ und nach dem Platz von Gedenkstätten in der historisch politischen Bildung im Prozess gewandelter Gedächtnis-Kommunikation ins Blickfeld.

Leitung: Dr. Anke Hoffstadt, Dr. Norbert Reichling, Daniela Tobias
(in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis der NS-Gedenkstätten und Erinnerungsorte NRW und der Bildungs- und Gedenkstätte Max-Leven-Zentrum Solingen e.V. – angefragt)

 

WS 62
Ende November / Anfang Dezember 2020
in Solingen
Zentrum für verfolgte Künste und im OnlineFormat  Termin und Ort werden noch bekannt gegeben.
Teilnahmebeitrag: auf Nachfrage, entsprechend der Wahl für die Online- bzw. Präsenzvariante


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