WS 58 Buchenwald, bei Weimar. Die Geschichte des Konzentrationslagers Buchenwald und das Erinnern heute: eine Spurensuche

Datum/Zeit
25.10.2020 - 01.11.2020
Ganztägig

Veranstaltungsort
Weimar


WS 58 Buchenwald, bei Weimar. Die Geschichte des Konzentrationslagers Buchenwald und das Erinnern heute: eine Spurensuche
(Jugendgedenkstättenseminar)

Das Seminar begleitet Jugendliche und junge Erwachsene an die Erinnerungs- und Dokumentationsorte und in die Gedenkstätte in Buchenwald. Auf dem „Ettersberg“ über Weimar errichtete die SS ab 1937 das später größte Konzentrationslager im Deutschen Reich. In Buchenwald, das als Synonym für das Repressions- und Mordsystems der nationalsozialistischen Konzentrationslager gesehen werden kann, wurden politische Gefangene, Jüd*innen, Sinti und Roma und sozial Verfolgte zu auszehrender Arbeit in der Rüstungsindustrie gezwungen, Kriegsgefangene getötet. Dabei liegt das Gelände des ehamligen Lagers auch heute – als Gedenkstätte mit seinen seit 1958 vielfach veränderten Gedenk-Plätzen und erinnerungskulturellen Orten – in unmittelbarer Nähe von Weimar. Buchenwald hat und hatte eine Nachbarschaft, war als Schreckensort bekannt. Dieser sichtbaren Geschichte möchte das Seminar nachgehen mit dem Ziel, die Gedenkstätte und ihre Beziehung zum Alltag in Weimar in historischer und aktueller Perspektive kennenzulernen. Und: Nach der Bedeutung von Gedächtnisgeschichte und Erinnern für ein „regionales Geschichtsbewusstsein“ zu fragen, hier vor Ort – ob in Recklinghausen oder Weimar.

Leitung: Berthold Weber

(in Verbindung mit der Gesamtschule Suderwich)

WS 58

  1. Oktober bis 1. November 2020 in Weimar (Gedenkstätte Buchenwald)

Teilnahmebeitrag: ca. 100 €

 


Kategorie