WS 47 Kreative Formen politischen Lernens und politischer Arbeit (Wochenendseminar)

Datum/Zeit
20.03.2020 - 22.03.2020
Ganztägig

 

WS 47 Kreative Formen politischen Lernens und politischer Arbeit

(Wochenendseminar)

 

Bürgerrechtliche und zivilgesellschaftliche Initiativen, die sich für Klimagerechtigkeit, für die unteilbaren Menschenrechte, für eine Gesellschaft frei von Strukturen und Ideologien der Ungleichwertigkeit einsetzen, haben in 2019 immer wieder das Bild von sozialem, kulturellem, menschenrechtsorientiertem Engagement auf die Straße getragen. Sozialwissenschaftler*innen beobachten selbst in Zeiten zunehmender antidemorkatischer Haltungen auch in Deutschland, dass der weit, weit größere Teil der Menschen sich für eine Gesellschaft der Vielen einsetzt und Energie und Mut aufbringt, um sich etwa gegen Rassismus, Ausgrenzungen und Diskriminierungen zu positionieren. Diese Stimme zu stärken, bleibt eine Herausforderung auch für 2020. Mit den Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen wird „die Politik“ auch in den lokalen Zusammenhängen wieder näher an uns heranrücken und uns auffordern, Haltung zu zeigen. Wie gelingt uns hier ein lautstarker, kreativer und solidarischer Ausdruck? Wo kann kreatives politisches Arbeiten – und ein Lernen, wie wir es besser machen können – uns unterstützen? Das Wochenend-Seminar wird sich diesen aktuellen wie grundsätzlichen Fragen stellen: mit Blick auf Methoden und Handlungsstrategien zivilgesellschaftlichen Engagements, auf best-practice-Beispiele etwa zu einer erfolgreichen Bündnispolitik für die Belange einer menschenfreundlichen Demokratie, oder in der Analyse der kommenden Herausforderungen.

 

Leitung: Sybille Appelhoff

 

  1. bis 22. März 2020 im Matthias-Claudius-Haus, Meschede

Tagungsbeitrag: 107 € im DZ/Vollpension


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