WS 45 – WS 56: Das Mögliche hat seine Spur im Sein. Eigensinn und Identitätsfindung im interreligiösen Dialog

Datum/Zeit
06.10.2021 - 08.10.2021
8:00 - 14:30

Veranstaltungsort
Frida Levy-Gesamtschule Essen


Das Mögliche hat seine Spur im Sein. Eigensinn und Identitätsfindung im interreligiösen Dialog (Workshops)

Anhand des Theaterstücks „Das Kind von Noah“ gespielt vom der Kölner Theatergruppe Rimon nach einer Romanvorlage von Eric-Emmanuel Schmitt analysieren Jugendliche die Verschränkungen zwischen historischen und biografischen Erlebnissen und der Frage „Wer bin ich?“.
Ist meine Identität die Summer meiner Erfahrungen, Abgrenzungen, Neigungen und welche Rolle spielt das gesellschaftliche Milieu in das ich hineingeboren wurde?

Am Beispiel des Protagonisten Noah, einem jungen Juden, der zum Schutz vor der nationalsozialistischen Verfolgung in einer christlichen Umgebung aufwächst, entzünden sich diese Konflikte, die sich auf die Herausforderungen der Migrationsgesellschaft und die Lebenssituationen der Jugendlichen übertragen lassen. Im Konflikt zwischen z.B. religiösen Geboten und säkularen Lebensstilen, in der Erwartungshaltung der Eltern oder auch in der Konfrontation mit fundamentalistischen Ansprachen, heißt es immer wieder selber zu entscheiden und demokratische Grundwerte zum Maßstab aller Dinge zu machen, die Vielfalt der Lebensentwürfe zu akzeptieren und sich mit Verweisen auf „das richtige Leben“ zurückzuhalten. (12 parallele Veranstaltungen)

Leitung: Katja Schütze

 


WS 45 bis WS 56
6. bis 8. Oktober 2021
jeweils 8.00 – 14.30 Uhr
Frida-Levy-Gesamtschule, Varnhorststr. 2
und verschiedene Orte
in Essen


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