WS 27: „Soziale Bewegungen und Soziale Arbeit: Kooperationsmöglichkeiten aus Sicht der Sozialen Arbeit“

Datum/Zeit
17.09.2021 - 19.09.2021
Ganztägig

Veranstaltungsort
Online


„Soziale Bewegungen und Soziale Arbeit: Kooperationsmöglichkeiten aus Sicht der Sozialen Arbeit“

(Wochenendtagung)

Die Widersprüche liegen auf der Hand, sind nicht neu, seit März 2020 aber in ihren Umrissen und Verwerfungen schärfer und drängender: In allen Feldern der Sozialen Arbeit sind die Mitarbeitenden in ihrer Profession herausgefordert von zugespitzten Krisen(Situationen): In der Beratung von Gewaltbetroffenen, in Familien – nach antisemitischer, rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt – in der aufsuchenden Arbeit mit drogengebrauchenden Menschen oder mit Menschen mit Lebensmittelpunkt Straße – in der Unterstützung von Älteren – in der Bildungsarbeit für Jugendliche und Kinder. Wer kein Dach über dem Kopf hat, lebt in „Corona“-Zeiten bedroht und mehr schutzlos also zuvor. Wer in Gewaltbeziehungen im Lockdown die Wohnung nicht verlassen kann, braucht Schutz und Unterstützung. Die Liste ließe sich fortführen. Zugleich stecken in der Sozialen Arbeit Tätige in prekären Erwerbsverhältnissen fest, werden schlecht bezahlt und erleben wenig Wertschätzung.

Was ist naheliegender, als Lohnarbeit, Arbeitskämpfe und die jeweiligen Themen der Arbeitsfelder miteinander zu verknüpfen? Oder stehen wir uns auf den eigenen Füßen, wenn Soziale Bewegungen und Soziale Arbeit zusammengehen? Welche Rolle spielt Selbstorganisierung? Was passiert mit Agency und Betroffenheiten?

Leitung:  Nicoletta Rapetti (in Verbindung mit der Zeitschrift Widersprüche)


WS 2717. bis 19. September 2021 in der Heimvolkshochschule Mariaspring, Bovenden bei Göttingen

Teilnahmebeitrag: 195,00 € im Einzel-, 175 € im Doppelzimmer (Übernachtung und Tagungsverpflegung mit Frühstück, Snacks, Mittag- und Abendessen)


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