WS 2: Werkstatt Geschichtsarbeit: Plötzlich digital – Gedenkstätten zwischen Web-Seminar und „Authentizität“ (Tagung)

Datum/Zeit
06.05.2021 - 08.05.2021
Ganztägig

Veranstaltungsort
Zentrum für verfolgte Künste


Werkstatt Geschichtsarbeit: Plötzlich digital – Gedenkstätten zwischen Web-Seminar und „Authentizität“
(Tagung)

Gemeinsam mit der Bildungs- und Gedenkstätte Max-Leven Zentrum Solingen und mit dem Zentrum für Verfolgte Künste
Solingen hat das Bildungswerk der HU im November 2020 an der Seite des Arbeitskreises der NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorte NRW die erste Online-Tagung in der 50jährigen Geschichte des Bildungswerkes durchgeführt. Eine unglaublich, motivierende Premiere! An einem intensiven Workshop- und Austausch-Tag im „www“ haben sich Referent*innen und Teilnehmende zusammengesetzt zu Themen wie: Digitalität zu biographischen Perspektiven auf die Geschichte der Verfolgten, Zeitzeug*innenschaft als Konstruktion einer Erzählung vom
Vergangenen im digitalen Zeitalter, der digitale Raum als Ort des Erinnerungs- und Gedenkens – vom Hashtag „#75befreiung“ zum 8. Mai 2020 bis zum 360Grad-Onlinerundgang in der Gedenkstätte. Diese Gespräche und Impulse wird die auf Mai 2021 verschobene Präsenztagung in Solingen aufgreifen und ergänzen – u.a. um Blicke auf Zeitzeug*innenschaft und Betroffenen- und Überlebenden-Perspektiven zur Geschichte des Holocaust und zur Gegenwart rechter und rassistischer Gewalt: jenseits der Grenzen von Raum und Zeit, digital und vor Ort, im künstlerischen Ausdruck an der Schnittstelle von Arts & Memory und übertragen auf Erinnerungs- und Gedenken Zusammenhänge (etwa des „Doing Memory“), die das Konzept der „NS-Gedenkstätte“ als Orte der Menschrechts- und
historischen Bildung neu befragen.

Leitung: Dr. Anke Hoffstadt, Daniela Tobias
(in Zusammenarbeit mit dem
Arbeitskreis der NS-Gedenkstätten und Erinnerungsorte
NRW, der Bildungs- und Gedenkstätte Max-Leven-Zentrum
Solingen e.V. und dem Zentrum für
verfolgte Künste Solingen)


WS 2
6. bis 8. Mai 2021
in Solingen – Zentrum
für Verfolgte Künste und
LVR-Industriemuseum
Waschhaus Weegerhof
Teilnahmebeitrag:
voraussichtlich 135 €
(2 Ü/Einzelzimmer,
Verpflegung),
ermäßigt 75 €

gefördert von


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