WS 13: Buchenwald, bei Weimar. Die Geschichte des Konzentrationslagers Buchenwald und das Erinnern heute: eine Spurensuche

Datum/Zeit
09.03.2021 - 13.03.2021
Ganztägig

Veranstaltungsort
Jugendbegegnungsstätte der Gedenkstätte Buchenwald


Buchenwald, bei Weimar. Die Geschichte des Konzentrationslagers Buchenwald und das Erinnern heute: eine Spurensuche

(Jugendgedenkstättenseminar)

Das Seminar begleitet Jugendliche und junge Erwachsene an die Erinnerungs- und Dokumentationsorte und in die Gedenkstätte in Buchenwald. Auf dem „Ettersberg“ über Weimar errichtete die SS ab 1937 das später größte Konzentrationslager im Deutschen Reich. In Buchenwald, das als Synonym für das Repressions- und Mordsystems der nationalsozialistischen Konzentrationslager gesehen werden kann, wurden politische Gefangene, Jüd*innen, Sinti und Roma und sozial Verfolgte zu auszehrender Arbeit in der Rüstungsindustrie gezwungen, Kriegsgefangene getötet. Dabei liegt das Gelände des ehemali- gen Lagers auch heute – als Gedenkstätte mit seinen seit 1958 vielfach veränderten Gedenk-Plätzen und erinnerungskulturellen Orten – in unmittelbarer Nähe von Weimar. Buchenwald hat und hatte eine Nachbarschaft, war als Schreckensort bekannt. Dieser sichtbaren Geschichte möchte das Seminar nachgehen mit dem Ziel, die Gedenkstätte und ihre Beziehung zum Alltag in Weimar in historischer und aktueller Perspektive kennenzulernen. Die Teilnehmenden-Gruppe wird sich dabei auch mit eigenen Konzept-Arbeiten zum Methoden-Hintergrund der

„peer education“ beschäftigen, eigene Formate und Module zur Vermittlung im historisch-politischen Lernen zum Thema für Gleichaltrige entwickeln.

Leitung: N.N.


WS 13

9. bis 13. März 2021

in Weimar, Gedenkstätte Buchenwald

Teilnahmebeitrag: ca. 100 €

(in Verbindung mit dem Gymnasium Adolfinum Moers)


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