100 Jahre danach: Der Erste Weltkrieg im Kontext belgischer, französischer und deutscher Erinnerungskultur (Bildungsurlaub) – hu-bildungswerk.de

100 Jahre danach: Der Erste Weltkrieg im Kontext belgischer, französischer und deutscher Erinnerungskultur (Bildungsurlaub)

Datum/Zeit
23.06.2018 - 26.06.2018
Ganztägig

Veranstaltungsort
Virton und Verdun


Vor hundert Jahren endete für Deutschland der erste Weltkrieg. In der europäischen Historiografie  ist er unter verschiedenen Aspekten recht gut erforscht. Dennoch gibt es nicht nur durch das „Jubiläum“ im Jahr 2018 über diese Forschungsentwicklungen und Meinungsbildungsprozesse hinaus Gründe, sich mit dem Krieg 1914–18 in Erinnerungs- und Bildungsaktivitäten weiter auseinanderzusetzen. Während in Deutschland der Erste Weltkrieg weitestgehend durch den Zweiten Weltkrieg und seine Erfahrungen und Folgen überlagert wird, ist er z.B. in Frankreich und Belgien als „Grande Guerre“ nachhaltig öffentlich präsent. Unterstützt wird dies durch eine Vielzahl von Gedenkstätten und Museen. In Deutschland hingegen existieren kaum derartige Erinnerungsorte, die das Gedächtnis an den Ersten Weltkrieg und seine Opfer bewahren und darüber hinaus öffentliche Deutungsangebote machen. In der Erinnerungskultur der Bundesrepublik ist er eine weitestgehende Leerstelle.

Das Programm können Sie hier nachlesen.

Leitung: Dr. Ingrid Wölk, Dr. Paul Ciupke, Andreas Halwer, Dr. des. Anke Hoffstadt.

Kosten: 350 Euro pro Person im Doppelzimmer 450 Euro pro Person im Einzelzimmer
Darin eingeschlossen: 3 × Übernachtung/Frühstück in Longwy Eintritte Museen und Führungen Fahrt im komfortablen Reisebus. Mindestens 20, maximal 25 Teilnehmer


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