Medien-Fenster

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In vielen unserer Veranstaltungen und Projekte wird produktorientiert gearbeitet, zu den Seminar-Themen entstehen Radiobeiträge, Filme oder Websites. Hier einige Beispiele dazu:

 

„Zu Recht kommen“ – Workshops mit jungen Geflüchteten über Strukturen der Essener Stadtgesellschaft (2016/2017)

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Wie kann es jungen Flüchtlingen erleichtert werden, die sozialen, kulturellen und politischen Strukturen einer Stadt zu durchschauen?  Einige unserer Workshops haben solche Erkundungen medial dokumentiert, und einige Ergebnisse – Fragen an die Polizei, Fragen an Pro Asyl usw. –  sind auf dem „Townload“-Portal des Jugendamts Essen zugänglich, z.B. hier  und hier.

 

Literatur als Brücke im interkulturellen und intergenerationellen Dialog (2015)

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Lebensgeschichten und literarische Lieblingstexte von Zuwanderern stehen im Fokus dieser – als eines von landesweit drei Projekten von der Bildungspartnerschaft NRW 2015 ausgezeichneten – Kooperation zwischen der Erich-Kästner-Gesamtschule, der Stadtteilbibliothek Freisenbruch und dem Bildungswerk der Humanistischen Union in Essen. Bibliotheksnutzer mit Zuwanderungsgeschichte werden von Schülerinnen und Schülern interviewt und berichten vor der Kamera von persönlichen Lebenswegen, Bildungswegen und ihren Lieblingserzählungen – hier ein kurzer Videotrailer dazu.

 

Gekommen, um zu bleiben!

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„Wir haben Arbeitskräfte gerufen, aber es sind Menschen gekommen“ kommentierte der Schweizer Schriftsteller Max Frisch – „Wir sind gekommen, um zu bleiben“ textete die Band `Wir sind Helden´ – und was denkt ihr so über die Migrationsgesellschaft? Unser Team hat in Hattingen, Essen und Bottrop private und berufliche Geschichten von Menschen mit Migrationshintergrund im „Ruhrpott“ gesammelt. Mehr dazu (Making of, Filmclips, Musik) …

 

Migration – Gerechtigkeit – Freiheit -Toleranz

Schüler und Schülerinnen der Realschule Essen-Überuhr haben ein Projekt zum Thema „Migration“ durchgeführt und in verschiedenen Stadtteilen Menschen zu den Themen Gerechtigkeit, Freiheit und Toleranz befragt. Hier die Website mit einigen Ergebnissen.

 

Frida Levy – ein Name wird Programm (2014)

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Der 14-minütige Film versucht Facetten des Lebens der Essenerin Frida Levy zu dokumentieren. Zu Beginn gibt er einen Überblick über ihr Wirken in Essen. Sie war Sozialistin und Frauenrechtlerin, entschiedene Gegnerin des 1. Weltkriegs, Jüdin sowie Feindin und Opfer der Nationalsozialisten. Mitglieder der AG „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ an der Frida-Levy-Gesamtschule in Essen haben diesen Film gemeinsam mit Schüler/innen des 6. Jahrgangs erarbeitet und gefragt, was dieser Schulname heute bedeuten kann.
Hier eine Kurzfassung!

 

Workingfrida – Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Arbeit (2013)

Workingfrida: Screenshot

18 Jugendliche der Frida-Levy-Gesamtschule Essen setzten sich mit der „Arbeitsgesellschaft“ auseinander und erprobten in verschiedenen kreativen Audio- und Videoworkshops, Geschichte und Geschichten zur Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Arbeit einzusammeln und zu dokumentieren. Industriearbeit gestern, Strukturwandel und globale Perspektiven heute, Märkte der Zukunft und Nachhaltigkeit, Berufsfindung und Berufswege – zu all diesen Themen befragten sie Experten und Orte in Essen. – Für dieses Projekt erhielt das Team 2013 den Medienpreis des bundesweiten Projekts „KIK- Kompetenzen, Interessen, Kooperationen“. Die Ergebnisse sind hier zu besichtigen.

 

„Point of no return“: Jüdische Realitäten im Ruhrgebiet (2013)

Die  Zuwanderung jüdischer Emigranten aus der ehemaligen Sowjetunion sollte ab 1991 die um ihren Fortbestand ringenden jüdischen Gemeinden religiös und kulturell wiederbeleben. Sie schuf aber auch zwischen alteingesessenen Gemeindemitgliedern und den Zugewanderten eine konfliktreiche Gemengelage.
Inzwischen leben ca. 200.000 Menschen als jüdische Emigrant_innen aus den verschiedensten Regionen der ehemaligen Sowjetunion in Deutschland. Innenansichten in Gemeinden und Lebenswege jüdischer Migrant_innen sind wenig bekannt. – Vor diesem Hintergrund begaben sich 11 Schüler_innen eines Essener Gymnasiums auf Spurensuche. Projektergebnis ist ein interaktives Feature mit thematisch strukturierten Interview-Filmausschnitten.

 

DDR-Geschichte vermitteln (2015)

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Diese Website sammelt Materialien und Medien, Handreichungen und Praxisreflexionen zur historisch-politischen Bildung über das Thema „DDR-Geschichte“. Verflechtungen mit der westdeutschen Geschichte und europäischen Kontexten sind berücksichtigt. Wir haben mit diesem Angebot – 2015 komplett aktualisiert – sowohl die Arbeitsfelder der außerschulischen Jugend- und Erwachsenenbildung als auch die schulische politische Bildung im Blick. Der Schwerpunkt liegt auf kostenlos verfügbaren Online-Ressourcen.

 

 

 

Jugenderfahrungen in Ost- und Westdeutschland (2009)

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Der „Geschichtskoffer Jugenderfahrungen in Ost- und Westdeutschland 1945-1989“  soll es Lernenden ab etwa 14 Jahren erleichtern, Zugänge zur deutschen Nachkriegsgeschichte in Bundesrepublik und DDR zu gewinnen. Anhand von zwölf Lebensgeschichten aus beiden Gesellschaften können Phasen & Einzelprobleme der doppelten deutschen Nachkriegsgeschichte beispielhaft erschlossen werden. Diese Materialsammlung kann von Lehrerinnen und Lehrern und  Mitarbeiter/innen der außerschulischen Bildungsarbeit kostenfrei für einige Wochen ausgeliehen werden. Hier sind mehr Informationen.